Schulze attackiert Söder beim Aschermittwoch mit scharfer Satire und Umweltkritik
Philipp KochKatharina Schulze: Söder arbeitet nur für sich selbst - Schulze attackiert Söder beim Aschermittwoch mit scharfer Satire und Umweltkritik
Grüne-Chefin Katharina Schulze hat in einer scharfen Rede den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ins Visier genommen. Beim politischen Aschermittwoch ihrer Partei warf sie ihm Egoismus vor und karikierte seine Politik. Ihre Äußerungen sorgten mit ihrem mutigen Ton und humorvollen Spitzen für Aufsehen.
Schulze kritisierte Söders Regierungsstil und warf ihm vor, persönliche Interessen über das Gemeinwohl zu stellen. Sie behauptete, die Tagesordnung des Landtags drehe sich oft um seine eigenen Belange – selbst seine Mittagspläne seien dort ein Thema.
Besonders pointiert wurde ihre Rede beim Thema Umweltpolitik. Schulze verglich Söders Hang zu Verbrennungsmotoren mit der Verehrung "heiliger Reliquien". Mit einem augenzwinkernden Seitenhieb merkte sie an, er werde bald Abgasrohre statt Kruzifixe in Amtsstuben aufhängen.
Die Äußerungen fielen im Rahmen des traditionellen Aschermittwochs, bei dem Politiker in satirischen Reden verbal aufeinander losgehen. Schulzens Worte spiegeln die anhaltenden Spannungen zwischen den Grünen und Söders CSU wider.
Ihre Rede unterstrich die tiefen politischen Gräben in Bayern. Im Fokus stand Söders Führungsstil sowie seine Umweltpolitik. Die Veranstaltung machte deutlich, wie sehr sich die Grünen gegen den aktuellen Kurs der CSU stellen.






