Sixt feiert Rekordgewinne 2025 – doch Elektroauto-Pläne bremsen die Euphorie
Finn HerrmannWachstum in Europa und USA treibt Sixts Rekordumsatz - Sixt feiert Rekordgewinne 2025 – doch Elektroauto-Pläne bremsen die Euphorie
Sixt meldet Rekordgewinne für 2025 – doch EV-Vorgaben sorgen für Kritik
Der Autovermietungsriese Sixt mit Sitz bei München hat für das Jahr 2025 die stärksten Finanzzahlen seiner Geschichte vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete Rekordgewinne und -umsätze: Der Gewinn stieg um 17 Prozent, während der Gesamtumsatz auf 4,3 Milliarden Euro kletterte. Doch Alexander Sixt, einer der beiden Unternehmenschefs, äußerte Bedenken gegenüber den Plänen der Regierung, verbindliche Elektroauto-Quoten für Mietwagenflotten in Europa einzuführen.
Der globale Umsatz des Konzerns legte 2025 um 7 Prozent zu und erreichte 4,3 Milliarden Euro. Allein in Deutschland steuerte Sixt 1,2 Milliarden Euro bei – ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das größte Wachstum verzeichnete jedoch das Europa-Geschäft außerhalb Deutschlands: Hier stiegen die Erlöse um 12,6 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.
In den USA hatte Sixt mit einem schwachen Dollar zu kämpfen, erzielte aber dennoch ein Umsatzplus von 4,1 Prozent und kam auf 1,4 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern kletterte auf 286 Millionen Euro – ein Anstieg um 17 Prozent gegenüber 2024.
Auch die Mietwagenflotte des Unternehmens wuchs: Im Schnitt umfasste sie 2025 rund 196.900 Fahrzeuge, was einem Zuwachs von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2026 plant Sixt eine weitere Expansion in den USA sowie in Europa – mit Ausnahme Deutschlands.
Alexander Sixt betonte jedoch, dass das Unternehmen weiterhin auf Profitabilität statt auf schnelles Wachstum setze. Gleichzeitig kritisierte er die geplanten Vorgaben für Elektroautos in Mietwagenflotten: In einigen Regionen sei die Ladeinfrastruktur noch immer unzureichend.
Mit Rekordgewinnen und einer wachsenden Flotte treibt Sixt die Expansion in seinen Kernmärkten voran. Die Zahlen für 2025 unterstreichen die starke Nachfrage in Europa und den USA – trotz Währungsdrucks. Doch die Sorgen um die Ladeinfrastruktur deuten auf mögliche Hürden bei der künftigen Einhaltung regulatorischer Vorgaben in Europa hin.






