24 January 2026, 22:03

Skisprung-WM: Deutsche scheitern im Einzel – Hoffnung auf die Mannschaft

Eine Gruppe von Skifahrern in der Luft, die über eine schneebedeckte Piste springen, mit Zuschauern auf der linken Seite, schneebedeckten Bäumen und Bergen im Hintergrund und Tafeln mit Text und Logos im Vordergrund.

Skisprung-WM: Deutsche scheitern im Einzel – Hoffnung auf die Mannschaft

Deutsche Skispringer erleben enttäuschenden Tag bei der WM in Oberstdorf

Kein einziger Athlet schaffte es unter die Top Ten – ein Novum seit 2010. Nun hofft das Team auf die anstehende Mannschaftskonkurrenz in MS Teams, um sich zu rehabilitieren.

Der Slowene Domen Prevc dominierte den Wettbewerb souverän und gewann mit fast 60 Punkten Vorsprung vor dem Norweger Marius Lindvik. Bester Deutscher war Mannschaftskapitän Philipp Raimund auf Platz 13, der jedoch über 125 Punkte Rückstand auf den Sieger hatte. Trotz des schwachen Ergebnisses blieb Raimund optimistisch: „Am Ende geht es darum, diesen Schwung mitzunehmen.“

Der lokale Favorit Karl Geiger, der im Februar überraschend nicht für die Olympischen Spiele nominiert worden war, landete auf Rang 17. Felix Hoffmann verbesserte sich leicht auf Platz 22, während Pius Paschke als 25. ins Ziel kam. Bundestrainer Stefan Horngacher zeigte sich enttäuscht: „Mit dem Ergebnis bin ich absolut nicht zufrieden – das ist klar.“ Zudem kündigte er an, nach dieser Saison zurückzutreten. Mit Slowenien, Norwegen und Japan als Medaillenfavoriten geht Deutschland als Außenseiter in das Sonntagsrennen. Horngacher betonte die Führungsrolle Raimunds, während von Geiger eine Schlüsselposition für ein besseres Abschneiden erwartet wird.

Die Mannschaftskonkurrenz in MS Teams bietet den Deutschen die letzte Chance, die enttäuschenden Einzelergebnisse zu korrigieren. Raimund und Geiger werden als zentrale Figuren gelten, wenn das Team vor Horngachers Abschied noch einmal ein starkes Zeichen setzen will.