13 March 2026, 06:01

Söder fordert dauerhafte Senkung der Stromsteuer – Entlastung für Haushalte und Industrie

Ein Plakat mit Bäumen und Himmel, mit dem Text "Investing in Communities: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Söder fordert dauerhafte Senkung der Stromsteuer – Entlastung für Haushalte und Industrie

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine dauerhafte Senkung der deutschen Stromsteuer. Damit solle die finanzielle Belastung von Haushalten und Unternehmen verringert werden, argumentiert er. Sein Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der die Debatten über die Energiepreise innerhalb der Regierungskoalition an Fahrt aufnehmen.

Aktuell liegt die Stromsteuer bei 2,05 Cent pro Kilowattstunde. Sie war 2025 im Rahmen eines umfassenden Konjunkturprogramms vorübergehend gesenkt worden – zusammen mit den Netzentgelten. Nun plädiert Söder dafür, diese Reduzierung dauerhaft beizubehalten.

Er kritisierte zudem die Ausgaben der EU für die Bekämpfung von Sozialbetrug und warf ihr vor, Milliarden zu verschwenden. Stattdessen solle das Geld gezielt zur Entlastung der "leistungsbereiten Bürger" eingesetzt werden. Sein Vorschlag deckt sich mit früheren Forderungen der Linken, die eine Senkung der Steuer auf das EU-Mindestmaß von 0,1 Cent für Privathaushalte gefordert hatte.

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Darüber hinaus setzt sich Söder für einen Brückenstrompreis von 5 Cent pro Kilowattstunde für energieintensive Industrien ein. Er drängt die Koalitionspartner zu raschem Handeln und betont, dass die versprochene Steuerentlastung nicht weiter verzögert werden dürfe.

Der Plan des Ministerpräsidenten zielt darauf ab, die Energiekosten für Verbraucher und Schlüsselbranchen langfristig zu senken. Sollte er durchgesetzt werden, könnte das Maßnahme die deutsche Strompreispolitik grundlegend verändern. Die anstehenden Koalitionsgespräche in den kommenden Wochen werden zeigen, ob der Vorschlag vorankommt.

Quelle