14 April 2026, 06:02

Solingens Pressestellen-Ikone Sabine Rische geht nach 34 Jahren in Rente

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer Stadtstraße mit mehrstöckigen Gebäuden, die Fenster, Türen und Schilder zeigen, mit undeutlicher Schrift am unteren Rand.

Solingens Pressestellen-Ikone Sabine Rische geht nach 34 Jahren in Rente

Nach 34 Jahren im öffentlichen Dienst der Stadt Solingen geht Sabine Rische in den Ruhestand. Als bekanntes Gesicht der städtischen Pressestelle war sie über drei Jahrzehnte hinweg eine vertraute Ansprechpartnerin für die Bürger und eine zuverlässige Informationsquelle. Mit ihrem Abschied endet eine Ära der lokalen Kommunikation.

Ihre Karriere begann Rische im September 1989 – zu einer Zeit, in der Schreibmaschinen und Faxgeräte den Büroalltag prägten. Im Laufe der Jahre passte sie sich den digitalen Veränderungen an, ohne dabei ihre zentrale Aufgabe aus den Augen zu verlieren: die Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten. Ihr Aufgabenbereich beschränkte sich nicht auf Medienarbeit; sie koordinierte auch Informationen zu Baustellen, Straßensperrungen und Umleitungen.

Ein besonderes Anliegen wurde ihr die Stadtentwicklung. Sie engagierte sich für Projekte wie die Neugestaltung von Ohligs, den Hochwasserschutz in Unterburg und die Sanierung von Schloss Burg. Später unterstützte sie Initiativen zur Innenstadtbelebung sowie den Antrag, die Müngstener Brücke zum UNESCO-Weltkulturerbe zu erklären.

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Die in Krefeld geborene Rische brachte eine frische, "externe" Perspektive nach Solingen mit. Sie warb für die Stärken der Stadt, kümmerte sich aber auch um ganz praktische Belange – von der Erweiterung der Kinderbetreuung bis zur Betreuung des Solinger Freizeitpass-Programms.

Auch im Ruhestand wird Rische sich weiterhin, wenn auch in kleinerem Rahmen, in die Stadtentwicklung einbringen. Ihre Arbeit hinterlässt bleibende Spuren in Solingens Kommunikation und Infrastruktur. Für die Pressestelle beginnt nun die Herausforderung, eine Lücke zu füllen, die über Jahre von ihrem Engagement geprägt wurde.

Quelle