09 March 2026, 22:01

SPD bleibt trotz Verluste stärkste Kraft in Fürth – AfD verdoppelt ihr Ergebnis

Ein grüner Zettel mit den Worten "Elections municipales" darauf vor einem weißen Hintergrund.

SPD bleibt trotz Verluste stärkste Kraft in Fürth – AfD verdoppelt ihr Ergebnis

Fürther Stadtratswahl bestätigt SPD als stärkste Kraft – trotz leichter Verluste

Bei der jüngsten Stadtratswahl in Fürth hat sich die SPD trotz eines leichten Rückgangs der Unterstützung als dominierende politische Kraft behauptet. Die Partei holte über 41 Prozent der Stimmen und stellt damit weiterhin die größte Fraktion mit 21 Sitzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,54 Prozent, mehr als 53.000 Einwohnerinnen und Einwohner gaben ihre Stimme ab.

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Die Wahlergebnisse zeigen ein gemischtes Bild für Fürths Parteienlandschaft. Die SPD blieb mit 41,06 Prozent der Stimmen stärkste Kraft, verzeichnete jedoch einen leichten Rückgang im Vergleich zu 2020. Oberbürgermeister Thomas Jung wurde am 8. März 2026 mit 72,14 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Die Grünen mussten einen Rückschlag hinnehmen und kamen auf 14,41 Prozent – ein Minus gegenüber der vorherigen Wahl –, behielten aber sieben Sitze im Stadtrat. Die AfD hingegen legte deutlich zu, verdoppelte ihr Ergebnis auf 11,3 Prozent und sicherte sich sechs Mandate. Die Linke schnitt mit 8,86 Prozent und vier Sitzen ebenfalls solide ab.

Die CSU folgte mit 17,0 Prozent und neun Sitzen. Auch kleinere Parteien waren erfolgreich: Die Freien Wähler erreichten 2,57 Prozent und einen Sitz, während FDP und Tierschutzpartei jeweils ein Mandat errangen.

Fürths Wahlergebnisse heben sich von überregionalen Trends ab. Während die SPD bundesweit an Zuspruch verliert, bleibt sie in der rund 130.000 Einwohner zählenden Stadt stark verankert. Der Aufstieg der AfD spiegelt jedoch eine breitere Entwicklung wachsender Unterstützung für die Partei in Bayern wider.

Der neue Stadtrat setzt sich zusammen aus 21 SPD-Mitgliedern, neun Vertretern der CSU, sieben Grünen, sechs AfD-Abgeordneten, vier Mandatsträgern der Linken sowie je einem Sitz für die Freien Wähler, die FDP und die Tierschutzpartei. Die anhaltende Vorherrschaft der SPD sorgt für Stabilität, doch die Gewinne der AfD und die Verluste der Grünen deuten auf Verschiebungen in den lokalen politischen Präferenzen hin.

Quelle