SPD-Kandidat Niedermaier gewinnt Bamberger Oberbürgermeister-Stichwahl klar
Finn HerrmannSPD-Kandidat Niedermaier gewinnt Bamberger Oberbürgermeister-Stichwahl klar
Sebastian Niedermaier von der SPD hat die Stichwahl um das Bamberger Oberbürgermeisteramt mit klarer Mehrheit gewonnen. Bei der Abstimmung am 22. März 2026 sicherte er sich 56,7 Prozent der Stimmen, während der Kandidat der Grünen, Jonas Glüsenkamp, auf 43,3 Prozent kam. Damit bleibt das Rathaus nach zwei Jahrzehnten unter Andreas Starkes Führung weiter in SPD-Hand.
Die Wahl markiert das Ende von Andreas Starkes langer Amtszeit als Oberbürgermeister, der nicht mehr antrat. Niedermaier, der einen Bio-Betrieb für Baumschulen leitet und seit 2014 dem Stadtrat angehört, setzte sich als führender Bewerber durch. Die ehemalige CSU-Landesministerin Melanie Huml verpasste den Einzug in die Stichwahl, sodass Niedermaier und Glüsenkamp die finale Runde bestritten.
Die Wahlbeteiligung lag bei 56,0 Prozent – etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten. Niedermaiers Sieg garantiert der SPD Kontinuität im Bamberger Rathaus, auch wenn zunächst keine politischen Kurswechsel im Vergleich zur Amtszeit Starkes angekündigt wurden.
Niedermaier wird nun als neuer Oberbürgermeister Bambergs sein Amt antreten. Sein Erfolg festigt die SPD-Position, während er gleichzeitig Starkes 20-jährige Amtszeit beendet. Die Wahlergebnisse spiegeln die Präferenz der Wähler für Erfahrung innerhalb der Partei wider – statt für einen politischen Richtungswechsel.






