Starkregen stoppt Skibetrieb: Bayerns Pisten kämpfen mit Überschwemmungen und Schließungen
Finn HerrmannStarkregen stoppt Skibetrieb: Bayerns Pisten kämpfen mit Überschwemmungen und Schließungen
Starke Regenfälle behindern Skibetrieb in Teilen Bayerns – mehrere beliebte Wintersportorte geschlossen
Heftige Regenfälle haben den Skibetrieb in Teilen Bayerns beeinträchtigt und zu Schließungen in mehreren bekannten Skigebieten gezwungen. Während künstlicher Schnee manche Pisten offenhalten konnte, führten Überschwemmungen und Schäden anderswo zu Einschränkungen. Die Lage bleibt ungewiss, da die Betreiber die Bedingungen vor dem Osterwochenende bewerten.
Noch vor den Starkregenfällen hatten in diesem Winter bereits über 200 Skigebiete im Alpen-Plus-Netzwerk auf Kunstschnee gesetzt. Dieser maschinell erzeugte Schnee ist dichter als Naturschnee und kann zwei- bis dreimal mehr Regen aushalten, ohne zu schmelzen. Dennoch überforderte das jüngste Unwetter einige Abfahrten.
In Spitzing und Brauneck mussten Abschnitte der Pisten wegen Überflutungen gesperrt werden. Das gesamte Skigebiet Sudelfeld stellte den Betrieb vorübergehend ein. Trotz der Rückschläge sind präparierte Hänge mit Schneehöhen von 60 bis 80 Zentimetern weiterhin in gutem Zustand für Skifahrer.
Einige Lifte in Spitzing und Sudelfeld bleiben noch bis Ende März in Betrieb. Die Seilbahn am Brauneck wird sogar bis über die Osterfeiertage geöffnet bleiben. Ob in den Ferien noch Skifahren möglich sein wird, hängt von Neuschnee, sinkenden Temperaturen und der Besucherzahl ab.
Die Skigebiete beobachten nun genau die Wettervorhersagen. Sollte sich die Lage bessern, könnte es begrenztes Skifahren zu Ostern geben. Bis dahin bleibt der Kunstschnee entscheidend, um die noch befahrbaren Pisten nutzbar zu halten.






