11 March 2026, 16:01

Starnbergs Stadtratswahl bringt CSU-Sieg und AfD-Einzug mit Überraschungen

Das Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, ein großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von Straßenlaternen, Fahrzeugen, Menschen, Flaggen, Gittern und Bäumen, unter einem bewölkten Himmel.

Starnbergs Stadtratswahl bringt CSU-Sieg und AfD-Einzug mit Überraschungen

Die jüngste Stadtratswahl in Starnberg hat die lokale Politik neu geordnet. Die Christlich-Soziale Union (CSU) erzielte ihr bestes Ergebnis seit 24 Jahren, während die Grünen trotz eines leichten Rückgangs stabil blieben. Gleichzeitig zog die rechtspopulistische AfD erstmals in den Stadtrat ein, und die Freien Demokraten (FDP) kehrten mit vollem Fraktionsstatus zurück.

Die CSU gewann die Wahl mit 31,7 Prozent und sicherte sich damit zehn Sitze – ihr bestes Ergebnis seit 1996. Parteivorsitzender Andreas Weger bedankte sich bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen und betonte den Zusammenhalt der Gruppe. Zudem hob er die Pläne der CSU für den Bau bezahlbaren Wohnraums am Wiesengrund-Gelände hervor.

Die Grünen behielten ihre sechs Sitze, obwohl ihr Stimmenanteil leicht auf 20,1 Prozent sank. Ihr Sprecher Severin Kistner wird nun im zweiten Wahlgang gegen Amtsinhaber Patrick Janik um das Bürgermeisteramt kämpfen. Trotz des leichten Rückgangs bleibt das Ergebnis der Grünen stark, besonders im Vergleich zu ihrem Rekordwert von 2020.

Unter den unabhängigen Gruppen führte die WPS (Wählergruppe Pro Starnberg) mit 7,8 Prozent, verlor jedoch einen Sitz und stellt nun zwei Vertreter. Vorsitzender Ralf Breitenfeldt vermutete, dass sich die Bürger angesichts der tiefgreifenden lokalen Veränderungen stärker den etablierten Parteien zugewandt hätten.

Die AfD zog mit 7,5 Prozent und zwei Sitzen erstmals in den Stadtrat ein. Auch die FDP kehrte mit 7,0 Prozent zurück und sicherte sich zwei Sitze sowie den Status einer vollwertigen Fraktion.

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Die Wahlergebnisse bestätigen die erneuerte Stärke der CSU in Starnberg, während die Grünen weiterhin eine feste Größe bleiben. Der Einzug der AfD und die Rückkehr der FDP bringen neue Dynamik in den Stadtrat. Eine Stichwahl wird nun entscheiden, ob Severin Kistner oder Patrick Janik neuer Bürgermeister wird.

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