26 March 2026, 06:03

Stefan Horngacher verlässt deutsche Skispringer nach sechs Jahren Erfolg

Buchumschlag betitelt "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" mit einem Springer in der Luft

Stefan Horngacher verlässt deutsche Skispringer nach sechs Jahren Erfolg

Stefan Horngacher wird nach der Saison 2025/26 als Cheftrainer der deutschen Skispringer zurücktreten. Sein Abschied im März markiert das Ende einer erfolgreichen sechsjährigen Amtszeit beim Deutschen Skiverband (DSV). Nun steht die Organisation vor der Herausforderung, einen Nachfolger für einen der erfolgreichsten Trainer der Sportgeschichte zu finden.

Horngacher übernahm 2019 das Amt beim DSV, nachdem er zuvor die polnischen Skispringer trainiert hatte. Unter seiner Führung stellte sich schnell der Erfolg ein: Karl Geiger holte 2020 Gold bei den Skiflug-Weltmeisterschaften in Planica. Im selben Jahr sicherte sich Philipp Raimund Olympiagold auf der Normalschanze, während Geiger 2022 in Peking eine Bronzemedaille gewann.

Der größte Triumph gelang dem Team 2021, als Horngacher Deutschland zur Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf führte. Trotz dieser Erfolge haben die Anforderungen des Amtes ihren Tribut gefordert. Geiger bestätigte den Druck, während Raimund überrascht von der Entscheidung war.

Mit Horngachers Abschied steht der DSV nun vor der Aufgabe, einen Nachfolger zu bestimmen. Erste Spekulationen nennen Thomas Thurnbichler und Ronny Hornschuh als mögliche Kandidaten für die Position.

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Horngacher hinterlässt ein Erbe aus Medaillen und Titeln, nachdem er den deutschen Skisprung neu geprägt hat. Der DSV muss nun zügig handeln, um die vakante Stelle vor der nächsten Wettkampfsaison zu besetzen. In seinen letzten Monaten als Trainer wird er sich darauf konzentrieren, das Team auf einen reibungslosen Übergang vorzubereiten.

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