Sternsinger aus Wesel kämpfen mit Spendenaktion gegen ausbeuterische Kinderarbeit
Finn HerrmannSternsinger aus Wesel kämpfen mit Spendenaktion gegen ausbeuterische Kinderarbeit
Eine Gruppe junger Sternsinger aus Wesel besuchte am 2. Januar 2026 das Rathaus, um von ihren Erfahrungen bei der diesjährigen Spendenaktion zu berichten. Die Kinder im Alter von vier bis siebzehn Jahren gehören zur katholischen Pfarrei St. Nikolaus und sammeln Spenden gegen ausbeuterische Kinderarbeit weltweit. Ihr Engagement steht unter dem diesjährigen Motto: "Schule statt Fabriken – Sternsingen gegen Kinderarbeit". An dem Besuch nahmen 25 Sternsinger und ihre Betreuer teil, die sich mit Klaus Schutz, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Wesel, trafen. Schutz begrüßte die Gruppe und dankte den Kindern für ihr Engagement zugunsten bedürftiger Kinder. Die jungen Spendensammler berichteten, dass die meisten Menschen in Wesel bereitwillig gespendet hätten. Während des Treffens brachten die Sternsinger auch Ideen ein, wie bestimmte Bereiche in Wesel aus der Perspektive von Jugendlichen verbessert werden könnten. Ihre Aktion ist Teil einer bundesweiten initiative, die benachteiligten kindern in rund hundert ländern hilft. Die Tradition des Sternsingens, bei der kinder als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus und in öffentliche Einrichtungen ziehen, um zu singen und Spenden zu sammeln, hat in diesem Jahr mit dem Fokus auf die Bekämpfung von kinderarbeit besonders großen Anklang in der Bevölkerung gefunden. Die gesammelten Gelder fließen in Bildungsprojekte und initiatives zum Schutz von Kindern weltweit. Der Besuch im Weseler Rathaus unterstrich sowohl den Erfolg der Spendenaktion als auch das Engagement der Kinder für lokale Belange. Die Kampagne wächst stetig, und jedes Jahr schließen sich mehr junge Menschen der sache an.