Theaterformen 2024: Elf Tage Gerechtigkeit zwischen Bühne und Gefängnis
Lara BauerTheaterformen 2024: Elf Tage Gerechtigkeit zwischen Bühne und Gefängnis
Braunschweig richtet im Juni elf Tage lang das Festival Theaterformen aus
Dieses Jahr wird Braunschweig vom 6. bis 16. Juni Gastgeber des Festivals Theaterformen sein. Elf Tage lang präsentiert die Veranstaltung 14 Produktionen von Künstler:innen aus 14 Ländern, die sich unter dem zentralen Motto Gerechtigkeit mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Erstmals öffnet die ehemalige Justizvollzugsanstalt Rennelberg im Rahmen des Festivals ihre Tore für die Öffentlichkeit.
Das Festival findet an zwei Hauptspielorten statt: am Staatstheater Braunschweig und im historischen Gefängnis Rennelberg. Neun Inszenierungen, darunter eine Uraufführung, werden im Theater zu sehen sein. Auf dem Gefängnisgelände entstehen hingegen fünf ortsspezifische Arbeiten, die eigens für diesen ungewöhnlichen Veranstaltungsort konzipiert wurden.
Anna Mülter, die scheidende Festivalleiterin, wollte ihre letzte Ausgabe in Braunschweig zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Neben den Aufführungen erwartet die Besucher:innen ein umfangreiches Begleitprogramm auf dem Gefängnisareal – mit Diskussionen, Führungen und einer speziellen Festival-Tour, die die Geschichte des Ortes erkundet.
Das Theaterformen-Festival vereint internationale Künstler:innen zu einer Mischung aus Theater, Debatte und raumspezifischen Erlebnissen. Mit 14 Produktionen und dem Leitmotiv Gerechtigkeit verspricht das Programm eine inspirierende Verbindung aus kreativem Schaffen und gesellschaftlicher Reflexion.
Das Festival bietet vom 6. bis 16. Juni Theater, Gespräche und Führungen an. Die Einbindung der ehemaligen JVA Rennelberg markiert ihre erste öffentliche Öffnung für eine solche Veranstaltung. Tickets und das vollständige Programm sind ab sofort erhältlich.






