Thomas Haslinger wird neuer Oberbürgermeister von Landshut mit knapper Mehrheit
Lara BauerThomas Haslinger wird neuer Oberbürgermeister von Landshut mit knapper Mehrheit
Dr. Thomas Haslinger hat die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters von Landshut mit 52,5 Prozent der Stimmen gewonnen. Der 39-jährige CSU-Politiker, derzeit stellvertretender Bürgermeister, wird sein Amt am 1. Mai 2026 antreten und löst damit Alexander Putz ab. Sein Gegenkandidat Christoph Rabl von den Grünen erhielt 47,5 Prozent der Stimmen in einem knapp umkämpften Rennen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 Prozent. Haslinger bedankte sich für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und räumte ein, dass große Herausforderungen bevorstehen – darunter finanzielle Belastungen durch die Inflation, Fachkräftemangel und die Integration von Geflüchteten.
Für seine Amtszeit bis 2026 hat Haslinger klare Schwerpunkte gesetzt: den Bau von 1.000 neuen Wohnungen, die Entlastung des Verkehrs durch den Ausbau der Stadtringstraße und des öffentlichen Nahverkehrs sowie den Klimaschutz durch erneuerbare Energien und Grünflächen. Zudem plant er die Digitalisierung der Stadtverwaltung und die Förderung von Mittelstand sowie Tourismus.
Um eine stabile Ratsmehrheit zu sichern, will Haslinger mit allen demokratischen Parteien – einschließlich der Grünen – in Gespräche treten. Zwar bleiben andere Koalitionsoptionen möglich, doch betont er die Bedeutung der Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Nach den Feierlichkeiten mit Parteikollegen wird er sich den drängenden Problemen der Stadt widmen.
Haslinger folgt auf Alexander Putz, der Landshut seit 2017 regiert hat. Sein Programm konzentriert sich auf Wohnungsbau, Verkehr, Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung. Die Amtszeit des neuen Oberbürgermeisters beginnt im Mai 2026 – seine politischen Vorhaben werden die Stadtentwicklung in den kommenden Jahren prägen.






