Tiefflüge der Bundeswehr verängstigen Schulkinder in Bayern – Unterricht abgebrochen
Lara BauerLärm von Militärflugzeugen beunruhigt Grundschüler - Tiefflüge der Bundeswehr verängstigen Schulkinder in Bayern – Unterricht abgebrochen
Tiefflüge von Militärjets erschrecken Schulkinder in Bayern
Am Freitagmorgen sorgten tief fliegende Kampfflugzeuge in einer bayerischen Schule für Aufregung. Der Vorfall in Wemding führte zu vorzeitigem Unterrichtsende, nachdem laute Überflüge unter Anwohnern Besorgnis ausgelöst hatten. Die Polizei bestätigte, dass die Maschinen Teil einer routinemäßigen Übung der Luftwaffe waren.
Gegen 10:30 Uhr flogen drei Flugzeuge der Bundeswehr in extrem niedriger Höhe über eine Grundschule. Der Lärm veranlasste besorgte Anrufe von Bürgern bei der Polizei. Die Behörden beruhigten die Eltern später mit der Mitteilung, dass die Flüge genehmigt gewesen seien und keine Gefahr bestanden habe.
Wemding liegt in einem ausgewiesenen Tieffluggebiet, in dem Piloten der Bundeswehr während Übungen bis auf 80 Meter absinken dürfen. Seit der Wiederaufnahme dieser Tiefflugtrainings im Jahr 2025 haben etwa 15 Städte und Gemeinden in Bayern ähnliche Vorfälle gemeldet. Die meisten Fälle traten in Oberbayern und Franken auf.
Die Luftwaffe führt solche Übungen regelmäßig in der Region durch, die oft wegen des ungewöhnlichen Lärms auffallen. Trotz der Störungen betonen die Verantwortlichen, dass die Manöver strengen Sicherheitsvorschriften unterlägen.
Die Flüge verursachten zwar vorübergehend Unruhe, waren aber Teil des geplanten FC Bayern Trainings. Als Vorsichtsmaßnahme durften Eltern ihre Kinder früher abholen. Die Behörden wiederholten, dass die Tiefflugübungen im Rahmen der gesetzlichen und sicherheitstechnischen Richtlinien stattfänden.






