06 January 2026, 22:03

Tödlicher Sturz bei Neujahrswanderung: 60-Jähriger rutscht 200 Meter ab

Drei Personen stehen auf einer schneebedeckten Landschaft mit verstreuten Taschen, Zelten mit Skiern darauf und schneebedeckten Hügeln im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Tödlicher Sturz bei Neujahrswanderung: 60-Jähriger rutscht 200 Meter ab

Neujahrswanderung bei Oberstdorf endet tödlich: 60-Jähriger stürzt auf vereistem Weg ab

Eine Wanderung am Neujahrstag in der Nähe von Oberstdorf endete tragisch, als ein 60-jähriger Mann auf einem vereisten Pfad stürzte. Der Unfall ereignete sich zwischen der Peters-Alpe und der Enzianhütte und endete für den Wanderer mit tödlichen Verletzungen. Rettungskräfte eilten zum Unfallort, konnten den Mann jedoch nicht mehr retten.

In weiteren Vorfällen mussten Retter zudem einem in Not geratenen Spaziergänger helfen und behandelten einen Wanderer, der in der Nähe der Heini-Klopfer-Skisprungschanze von einem Fuchs gebissen worden war.

Der 60-Jährige war mit seinem 29-jährigen Sohn unterwegs gewesen, als er auf dem glatten Weg ausrutschte. Er rutschte etwa 200 Meter den schneebedeckten Hang hinab, bevor es ihm gelang, zurück auf den Pfad zu gelangen. Schwer verletzt war er jedoch nicht in der Lage, mit seinem Handy Hilfe zu rufen.

Sein unverletzter Sohn alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Der Rettungshubschrauber Christoph 17 flog den Verletzten noch vor Einbruch der Dunkelheit ins Krankenhaus. Der Sohn wurde später von Einsatzkräften sicher vom Berg begleitet. Die Polizei bestätigte, dass keine weiteren Personen in den Unfall verwickelt waren, und bittet nun Zeugen, sich zu melden.

In einem weiteren Einsatz half das Bergrettungsteam bei Oberstdorf einem Spaziergänger, der in der Nähe der Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf vereistem Gelände festsaß. Zudem versorgten sie einen Nachtwanderer, der in derselben Gegend von einem Fuchs gebissen worden war. Der tödliche Sturz folgt auf einen weiteren schweren Vorfall an Silvester, als ein Bergsteiger auf dem Weg zur Enzianhütte schwer verletzt wurde.

Trotz aller Rettungsbemühungen erlag der 60-jährige Wanderer seinen Verletzungen. Sein Sohn blieb unverletzt und wurde von den Einsatzkräften unterstützt. Die Behörden ermitteln weiterhin zu den genauen Umständen des Unfalls und warnen gleichzeitig vor den Gefahren auf vereisten Bergwegen.