09 February 2026, 18:01

TUM gründet Sicherheitsbündnis für Europas Verteidigung der Zukunft

Zwei Männer in einer Halle, einer hält eine Holzkiste, arbeiten an einem Militärfahrzeug mit verschiedenen Maschinen im Hintergrund.

Neue Allianz zur Stärkung von Forschung und Verteidigung - TUM gründet Sicherheitsbündnis für Europas Verteidigung der Zukunft

Die Technische Universität München (TUM) hat ein neues Forschungskonsortium ins Leben gerufen, um die europäische Sicherheit durch Innovation zu stärken. Unter dem Namen TUM Security and Defense Alliance vereint die Initiative Hochschulen und führende Industrieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie künstliche Intelligenz.

Das Bündnis wurde im November 2024 offiziell auf dem TUM-Campus in Taufkirchen gegründet. Zu den 15 Gründungsmitgliedern zählen Airbus Defence and Space, Helsing Germany, Hensoldt, Quantum-Systems und MBDA Germany. Gemeinsam mit der TUM und der Universität der Bundeswehr München werden sich die Partner auf die Weiterentwicklung von Forschung, Entwicklung und Umsetzung in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit konzentrieren.

Angesichts der gestiegenen Nachfrage nach modernen Waffensystemen – bedingt durch anhaltende Konflikte – will die Allianz systematisch neue Technologien vorantreiben. TUM-Präsident Thomas Hofmann betonte, dass es darum gehe, die europäische Sicherheit durch Innovationen in Schlüsselsektoren zu stärken.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume unterstützt die Initiative nachdrücklich. Er hob ihre Bedeutung für die Festigung Bayerns als zentralen Standort für Sicherheits- und Verteidigungstechnologie hervor. Blume verwies zudem auf die Notwendigkeit, sicherheitsrelevante Herausforderungen anzugehen – insbesondere bei Dual-Use-Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können.

Die Allianz stellt eine bedeutende Ausweitung der TUM-Forschungsaktivitäten in den Bereichen Verteidigung und Luftfahrt dar. Durch die Verknüpfung akademischer Expertise mit industrieller Kompetenz strebt das Konsortium an, den technologischen Fortschritt in diesen Feldern zu beschleunigen.

Die TUM Security and Defense Alliance arbeitet nun mit 15 Industriepartnern und zwei führenden Universitäten zusammen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung fortschrittlicher Verteidigungslösungen, um den wachsenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Initiative positioniert Bayern als zentralen Akteur im sich wandelnden europäischen Verteidigungssektor.