Uwe Emmert tritt nach zwölf Jahren als Wilhermsdorfs Bürgermeister zurück
Philipp KochUwe Emmert tritt nach zwölf Jahren als Wilhermsdorfs Bürgermeister zurück
Uwe Emmert ist nach zwölf Jahren im Amt als Erster Bürgermeister von Wilhermsdorf zurückgetreten. Seine Amtszeit war geprägt von großen Projekten – von der Bewältigung von Krisen bis hin zum Aufbau von Begegnungsstätten für Jugendliche. Nach seinem Ausscheiden Ende April 2023 wird er sich künftig auf seine Rolle als Kreistagsabgeordneter konzentrieren.
Emmert übernahm das Amt erstmals 2011 und führte die Gemeinde durch einige ihrer größten Herausforderungen. Eine der schwerwiegendsten war das Jahrhunderthochwasser, das Wilhermsdorf flächendeckend vom Strom abschnitt. Seine Führung in dieser Krise half der Bevölkerung, sich zu erholen und den Wiederaufbau zu meistern.
Während seiner Amtszeit trieb er zudem langfristige Entwicklungen voran, darunter die Erweiterung des Wohngebiets West und die Modernisierung des Heizungsnetzes der örtlichen Schule. Ein weiteres zentrales Projekt war die neue Freizeitanlage am Umspannwerk, die mit einer Pumptrack-Strecke und einem Fußballplatz ausgestattet ist. Der Ort entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für junge Einwohner.
Für Emmert war sein Amt mehr als nur ein Beruf – er sah es als Berufung an, die das Wachstum Wilhermsdorfs über zwei Amtszeiten hinweg prägte. Trotz seines Engagements entschied er sich gegen eine erneute Kandidatur bei der Wahl im März 2023. Vor seinem Abschied brachte er zudem die Planung für eine neue Grundschule auf den Weg.
Auch nach seinem Rückzug als Bürgermeister bleibt Emmert der Kommunalpolitik verbunden. Er wird weiterhin im Kreistag des Landkreises Fürth mitwirken und so seine Erfahrung der Region erhalten.
Emmerts Ausscheiden markiert das Ende eines Jahrzehnts des Wandels für Wilhermsdorf. Die Gemeinde verfügt nun über verbesserte Infrastruktur, effizientere Krisenbewältigungssysteme und moderne Jugendeinrichtungen. Seine Arbeit im Kreistag wird ihn auch künftig mit dem öffentlichen Dienst verbinden, während eine neue Führung die Geschicke der Gemeinde übernimmt.






