Wahlplakat von Freisinger Kandidatin irrtümlich 130 Kilometer entfernt in Ulm aufgestellt
Philipp KochWahlplakat von Freisinger Kandidatin irrtümlich 130 Kilometer entfernt in Ulm aufgestellt
Ein Wahlplakat der Oberbürgermeisterkandidatin Monika Schwind aus Freising ist versehentlich 130 Kilometer entfernt in Ulm aufgestellt worden. Der Fehler wurde kurz vor der Kommunalwahl in Freising entdeckt – nicht etwa vor der Landtagswahl in der politischen Partei Ulm. Schwind selbst hat keinerlei Bezug zu Ulm und kandidiert dort auch nicht.
Ursache für das Missgeschick ist vermutlich die Werbeagentur, die für die Plakatierung zuständig ist. Ein weiteres Plakat desselben Unternehmens wurde ebenfalls falsch platziert, was auf ein größeres Durcheinander in der politischen Landschaft hindeutet. Reinhard Fiedler, Fraktionsvorsitzender der FSM-Partei, kümmert sich nun um die Korrektur der Fehlplatzierungen.
Unterdessen fehlt in Freising ein Plakat von Schwind an seinem vorgesehenen Standort. Welche Agentur für die Kampagnenplakate der FSM-Partei verantwortlich ist, wurde bisher nicht öffentlich bekannt gegeben. Schwind konzentriert sich weiterhin auf ihre Oberbürgermeister-Kandidatur in Freising und hat keine Pläne, in Ulm Wahlkampf zu betreiben.
Das falsch platzierte Plakat hat für Verwirrung in der politischen Szene gesorgt, doch es laufen bereits Bemühungen, den Fehler zu beheben. Schwinds Wahlkampf in Freising, wo sie als offizielle Kandidatin für das Bürgermeisteramt antritt, geht indes weiter. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Koordination bei der politischen Wahlwerbung.