Weihnachten 2025: Deutsche setzen auf Sparsamkeit und nachhaltige Geschenke trotz höherer Ausgaben
Lara BauerWeihnachten 2025: Deutsche setzen auf Sparsamkeit und nachhaltige Geschenke trotz höherer Ausgaben
Weihnachtsausgaben in Deutschland zeigen 2025 gemischte Trends
Während die Deutschen in diesem Jahr im Schnitt etwas mehr für Weihnachten ausgeben wollen als 2024, sparen viele bei Luxusartikeln und setzen stattdessen auf günstige Alternativen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie wirtschaftliche Belastungen und veränderte Gewohnheiten die Feiertage prägen.
Eine kürzlich durchgeführte NIQ-eBUS-Studie (13. bis 17. November 2025) mit 1.000 Teilnehmern zwischen 18 und 74 Jahren ergab: 57 Prozent wollen in den Feiertagen weniger außerhalb unternehmen, 47 Prozent kaufen seltener Markenprodukte.
Trotz dieser Einsparungen steigt die durchschnittlich geplante Pro-Kopf-Ausgabe auf 366 Euro (2024: 350 Euro). Doch dieser Anstieg täuscht: Er geht vor allem auf Familien mit Kindern unter 15 Jahren zurück, die im Schnitt 512 Euro ausgeben – 72 Prozent mehr als Haushalte ohne Kinder.
Auch bei den Geschenken gibt es Verschiebungen. Lebensmittel und Getränke bleiben die beliebtesten Präsente, doch Gutscheine liegen stark im Trend. Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle: Die Hälfte der Befragten bevorzugt umweltfreundliche Geschenke, 46 Prozent setzen auf deutsche bahn (deutsche Produkte). Zudem planen 30 Prozent, gebrauchte oder generalüberholte Artikel zu verschenken – besonders junge Leute und Familien.
Technologie gewinnt an Bedeutung: 29 Prozent nutzen KI-Tools wie ChatGPT für Inspiration, vor allem junge Erwachsene und Eltern. Allerdings gibt es keine genauen Daten, wie sich die KI-Nutzung für Weihnachtsgeschenke seit 2024 entwickelt hat oder welche Altersgruppen sie am häufigsten einsetzen.
Trotz finanzieller Sorgen wollen über 80 Prozent der Deutschen nicht zulassen, dass aktuelle Herausforderungen die Weihnachtsstimmung trüben.
Die Umfrage zeigt ein Fest, das von bewussterem Konsum und neuen Prioritäten geprägt ist. Während einige sparen, setzen andere auf Nachhaltigkeit und digitale Hilfsmittel. Die unterschiedlichen Ausgabengewohnheiten spiegeln wirtschaftliche Spannungen und sich wandelnde Verbraucherwerte wider.






