Wie eine junge Bäuerin mit Weideschlachtung die Fleischproduktion revolutioniert
Philipp KochWie eine junge Bäuerin mit Weideschlachtung die Fleischproduktion revolutioniert
Mit nur 20 Jahren übernahm Sarah Baumgartner den elterlichen Hof in Blaibach, Bayern. Seitdem hat sie daraus einen erfolgreichen Bio-Betrieb mit Zucht gemacht – und eine einzigartige Methode der Fleischproduktion etabliert. Ihre Vorgehensweise – die Schlachtung der Rinder direkt auf der Weide – sorgt wegen der hohen Qualität und des ethischen Ansatzes für Aufmerksamkeit.
Baumgartner studierte zunächst Betriebswirtschaft, bevor sie auf den Hof zurückkehrte. Dort hält sie heute Galloway-Rinder, eine Rasse, die für ihr ruhiges Temperament und das Fehlen von Hörnern bekannt ist. Anders als in konventionellen Betrieben grasen ihre Tiere das ganze Jahr über im Freien.
Die Schlachtung übernimmt sie selbst – mit einem gezielten Schuss auf der Weide. Der Prozess ist körperlich wie emotional anspruchsvoll. Doch sie besteht darauf, ihn persönlich durchzuführen, um höchste Standards zu gewährleisten.
Das Fleisch ihrer Weideschlachtung verkauft sie direkt an Kunden. Die Nachfrage steigt stetig, da die Käufer die Transparenz und Qualität ihres Bio-Produkts schätzen.
Neben der Landwirtschaft ist Baumgartner auch leidenschaftliche Jägerin. Ihre Fähigkeiten in beiden Bereichen spiegeln eine tiefe Verbundenheit mit dem Land und ihren Tieren wider.
Ihr Ansatz verbindet Tradition mit Innovation. Indem sie jeden Schritt – von der Zucht bis zur Schlachtung – selbst in der Hand behält, sichert sie die volle Kontrolle über die Qualität. Der Erfolg ihres Hofs zeigt das wachsende Interesse an ethisch erzeugtem, regionalem Fleisch.






