Wie Mut und Geduld beim ADFEST die Zukunft der Kreativität prägen
Lebhafte Diskussion über Kreativität bei ADFEST: Wie Geduld, Mut und menschliche Verbindung prägende Werke schaffen
Beim ADFEST fand im Rahmen von Lucia Ongays Conversations that Reshape Creativity eine anregende Debatte über Kreativität statt. Im Mittelpunkt stand ein Gerety Talks-Panel mit drei Jurymitgliedern der Gerety Awards – einem Wettbewerb, der ausschließlich von weiblichen Kreativführerinnen bewertet wird. Die Diskussion drehte sich darum, wie Geduld, Entschlossenheit und zwischenmenschliche Verbundenheit Arbeiten von wahrer Wirkung entstehen lassen.
An der Runde nahmen Pannarai Juanroong, Anna Fawcett und Shruthi Subramaniam teil – allesamt Jurorinnen der Gerety Awards. Ongay lenkte das Gespräch und lotete aus, wie Kreativität dann besonders gedeiht, wenn sie etablierte Normen herausfordert, statt auf ausgetretenen Pfaden zu bleiben.
Fawcett betonte, dass Technologie niemals den kreativen Prozess dominieren dürfe. Stattdessen setze sie auf kollektive Intuition und radikale Einfachheit als Schlüssel, um echte Emotionen zu wecken. Zudem unterstrich sie, wie wichtig es sei, eine Idee mit Leidenschaft zu verteidigen – denn oft entstünden daraus außergewöhnliche Ergebnisse.
Subramaniam ergänzte, dass nicht jede Idee von Anfang an logisch sein müsse. Wenn man Konzepte ohne starre Vorgaben entwickeln lasse, könnten überraschende Durchbrüche gelingen. Sie warnte davor, zu sehr auf Nummer sicher zu gehen, da Arbeiten, die die falsche Zielgruppe ansprechen, selten überzeugen.
Die Panelteilnehmer waren sich einig: Reibung in kreativen Diskussionen ist wertvoll. Die besten Ideen entstünden, wenn Teams Debatten nicht scheuen, Risiken eingehen und stets den Bezug zum Menschlichen wahren.
Die Gerety Talks machten deutlich: Echte Kreativität verlangt mehr als handwerkliches Können – sie erfordert Mut, Zeit und ein tiefes Verständnis für Menschen. Die einprägsamsten Werke entstehen demnach dort, wo Grenzen verschoben werden, statt auf bewährte Rezepte zu setzen. Die Botschaft an die Zuhörer war klar: Große Ideen wachsen aus Geduld, Entschlossenheit und der Bereitschaft, Gewohntes infrage zu stellen.






