29 January 2026, 18:16

Zietlow vs. Raab: Der TV-Streit eskaliert – und RTL feuert 600 Mitarbeiter

Zwei Männer in schwarzen Blazern, Hemden und Krawatten sitzen an einem Tisch mit Mikrofonen dazwischen und führen ein Gespräch vor einem TV-Bildschirm und einem blauen Hintergrund.

TV-Streit mit Geschichte - Zietlow vs. Raab: Der TV-Streit eskaliert – und RTL feuert 600 Mitarbeiter

Der langjährige Streit zwischen den TV-Persönlichkeiten Sonja Zietlow und Stefan Raab ist erneut eskaliert. Die seit über zwei Jahrzehnten schwelende Auseinandersetzung wird nun von scharfen öffentlichen Wortgefechten und gegenseitiger Kritik an ihren Formaten begleitet. Gleichzeitig verschärfen Stellenstreichungen beim Sender RTL die angespannte Stimmung zusätzlich.

Der Konflikt entfachte sich neu, nachdem Raab 2024 zu RTL zurückkehrte und in seiner Late-Night-Sendung TV total Kommentare zur Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! abgab. Dabei machte er sich über Zietlow lustig, indem er eine Aufnahme zeigte, in der sie einen derben Ausdruck verwendete. Zietlow, die die Dschungel-Show seit 2004 moderiert, konterte prompt: Raab werde schon noch hinter ihr und den anderen Moderatoren "aufräumen" müssen.

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Ihr Mann, Jens Oliver Haas – Autor der Show –, steht ihr in dem Streit zur Seite. Auch Co-Moderator Jan Köppen mischte sich ein und reagierte auf Raabs Äußerungen. Doch die Kritik blieb nicht auf den persönlichen Disput beschränkt: Micky Beisenherz, Autor von Ich bin ein Star, Podcaster und Kolumnist, griff RTL öffentlich für die Ankündigung von 600 Entlassungen an. Er nannte die Maßnahme verheerend für talentierte Mitarbeiter, die keine Verantwortung für die finanziellen Entscheidungen des Unternehmens trügen. Beisenherz brachte die Kündigungen direkt mit Raabs teurer und prominent platzierter Rückkehr in Verbindung.

Raab setzte unterdessen seine Angriffe auf Ich bin ein Star und dessen Teilnehmer in seinen Kommentaren fort – und hält die Fehde damit am Köcheln. Die Reaktionen des Show-Teams lassen nicht nach.

Der öffentliche Streit zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung. Die Stellenstreichungen bei RTL haben die Verbitterung unter den Mitarbeitern vertieft, wobei Beisenherz' Kritik die Entlassungen mit Raabs Vertrag verknüpft. Vorerst bleibt der Konflikt ein zentrales Thema in der deutschen Unterhaltungsbranche.