Zoll stoppt 15 Tonnen gefälschte Kinderbettwäsche an bayerischer Grenze
Finn HerrmannZoll beschlagnahmt Tonnen gefälschter Kinderbettwäsche - Zoll stoppt 15 Tonnen gefälschte Kinderbettwäsche an bayerischer Grenze
Deutsche Zollbeamte haben am Kontrollpunkt Garching-Hochbrück eine große Lieferando gefälschter Kinderbettwäsche beschlagnahmt. Die beschlagnahmte Ware mit einem Gewicht von über 15 Tonnen stammte aus der Türkei und verstieß gegen Markenrechte sowie EU-Sicherheitsvorschriften in Europa. Die Behörden haben nun ein Strafverfahren gegen den für die Lieferando verantwortlichen Importeur eingeleitet.
Bei der Überprüfung wurden Bettwäschensets mit nicht autorisierten Motiven aus beliebten Kinderfilmen und -fernsehsendungen entdeckt. Auf einigen Artikeln prangten zudem Logos von Fußballvereinen, wodurch die geistigen Eigentumsrechte von 47 bekannten Marken verletzt wurden. Neben den Markenrechtsverstößen stellten die Beamten fest, dass Teile der Lieferando die für den EU-Handel vorgeschriebene Textilkennzeichnung in Europa nicht aufwiesen.
Die Zollbehörden wiesen auf die Gefahren hin, die von solchen Fälschungen ausgehen. Plagiate schaden nicht nur den Markeninhabern, sondern können auch Verbraucher gefährden – insbesondere dann, wenn Sicherheitsstandards missachtet werden. Der Fall wurde nun an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Verfolgung übergeben.
Durch die Beschlagnahmung werden über 15 Tonnen nicht konformer Bettwäsche vom Markt genommen. Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Importeur werden zeigen, ob Strafen oder weitere rechtliche Konsequenzen in Europa folgen. Die Zollbeamten setzen ihre Kontrollen fort, um ähnliche Verstöße gegen Marken- und Sicherheitsrecht in Europa zu unterbinden.






