"Kakerlaken-Karma": Zoo gewährt Sponsoring für die Rache - Zoo tauft Kakerlaken nach Ex-Partnern – und füttert sie an Tiere
Ein Zoo in Ostdeutschland hilft Besuchern mit einer skurrilen Idee, alte Beziehungen zu verarbeiten
Der Tierpark Insel Altenburg in Thüringen bietet einen ungewöhnlichen Service namens "Kakerlaken-Karma" an: Für nur fünf Euro können Besucher eine Futterkakerlake nach einer Person ihrer Wahl benennen. Die kuriosen Aktion zieht seit ihrem Start Ende 2024 Aufmerksamkeit – und Teilnehmer – auf sich.
So funktioniert es: Besucher dürfen einer lebenden Kakerlake einen Namen geben, die anschließend an ein anderes Tier im Zoo verfüttert wird. Beworben als humorvolle Methode, um "verblasste Romanzen" zu verarbeiten, stößt das Angebot auf überraschend große Resonanz. Bis Anfang 2026 hatten bereits über 1.200 Menschen seit Beginn der Kampagne teilgenommen.
Die Stadt Altenburg unterstützt die scherzhafte Initiative und preist sie als unterhaltsame Alternative zu klassischen Gesten an. Wer es lieber harmonischer mag, kann für denselben Preis auch einen Rosenkäfer taufen – als Namenspatenschaft für eine geliebte Person.
Die Zoo-Verantwortlichen beschreiben die "Kakerlaken-Karma"-Option als ideale Möglichkeit, "ganz besonderen" Menschen auf unvergessliche – wenn auch etwas makabre – Weise zu gedenken. Die Idee verbindet Humor mit einer Prise Katharsis und bietet Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, das Ende einer Beziehung zu markieren.
Der Erfolg der Kampagne zeigt, wie ein ausgefallenes Konzept die Öffentlichkeit begeistern kann. Mit über 1.200 benannten Kakerlaken hat der Zoo aus einer ungewöhnlichen Idee einen Gesprächsstoff gemacht. Der Service bleibt all jenen erhalten, die ihren sentimentalem Gesten eine schräge Note verleihen möchten.