17 January 2026, 14:14

Zwei Unabhängige sammeln genug Unterstützerunterschriften für Freisinger OB-Wahl

Das Bundestagsgebäude in Berlin, Deutschland, ein großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von Straßenlaternen, Fahrzeugen, Menschen und Bäumen, unter einem bewölkten Himmel.

Zwei Unabhängige sammeln genug Unterstützerunterschriften für Freisinger OB-Wahl

Zwei unabhängige Kandidaten in Freising haben genug Unterstützerunterschriften gesammelt, um bei der Oberbürgermeisterwahl anzutreten. Sowohl Birgit Mooser-Niefanger als auch Nicolas-Pano Graßy übertrafen die geforderten 215 Unterschriften. Ihre Kandidaturen warten nun auf die endgültige Bestätigung durch den Wahlausschuss.

Falls diese erteilt wird, treten sie gegen sieben weitere Bewerber an, sodass sich die Gesamtzahl der Oberbürgermeisterkandidaten auf neun belaufen würde.

Beide Kandidaten mussten Unterschriften sammeln, da sie nicht mehr den gleichen politischen Gruppierungen angehören, für die sie 2020 noch antraten. Mooser-Niefanger erreichte ein "deutliches Polster" über dem Mindestwert, während Graßy "erheblich mehr" Unterschriften als nötig vorlegte.

Bürgerinnen und Bürger haben noch eine kurze Frist, um ihre Unterstützung zu bekunden. Einige Rathäuser öffnen am Samstagvormittag für letzteintragungen. Die endgültige Abgabefrist für Unterschriften endet am Montagmorgen. Gleichzeitig wartet die Bürgerinitiative Freising für alle auf die Zulassung ihrer Kandidatur für den Stadtrat. Der Wahlausschuss muss alle Einreichungen prüfen, bevor er über die Aufnahme in die Wahl entscheidet.

Der Wahlausschuss wird nun darüber befinden, ob die beiden Oberbürgermeisterkandidaten und der Antrag der Bürgerinitiative genehmigt werden. Bei Erfolg würden Mooser-Niefanger und Graßy offiziell auf dem Stimmzettel stehen – und die Zahl der Oberbürgermeisterbewerber auf neun ansteigen.