15 January 2026, 08:14

Bayernpartei will mit Bürokratieabbau und Bürgerautonomie Kreistagssitze ausbauen

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayerns, das die Provinzen Deutschlands und Österreichs zeigt.

Bayernpartei will mit Bürokratieabbau und Bürgerautonomie Kreistagssitze ausbauen

Die Bayernpartei hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Einfluss bei den bevorstehenden Kreistagswahlen auszubauen. Die Partei, die derzeit drei Sitze im Kreistag hat, will nun in jedem Wahlbezirk antreten. Ihr Wahlkampf konzentriert sich auf den Abbau von Bürokratie und die Förderung größerer Eigenverantwortung der Bürger.

Auf einer kürzlichen Versammlung wählten die Mitglieder einstimmig Marinus Thurnhuber zu ihrem Kandidaten für das Amt des Landrats. Zudem stellte die politische Partei ein vollständiges Team von 59 Bewerbern auf – darunter neun Frauen – für den Kreistag.

Die Kandidatennominierung der Bayernpartei verlief ohne Gegenstimmen: Der 66-jährige Marinus Thurnhuber aus Draxlham tritt als Bewerber für das Landratsamt an. An seiner Seite hat die Partei eine vollständige Liste mit 59 Kandidaten für den Kreistag aufgestellt, die eine breite regionale Vertretung sicherstellen soll.

Balthasar Brandhofer, der 65-jährige Kreisvorsitzende aus Waakirchen, führt die lokalen Bestrebungen der Partei an. Eine weitere Schlüsselfigur ist der 69-jährige Martin Beilhack aus Warngau, der ebenfalls als Kandidat aufstellt. Das Programm der Partei kritisiert aktuelle politische Entscheidungen, darunter die neue Landschaftsschutzverordnung, und setzt sich für weniger Vorschriften sowie mehr lokale Entscheidungsfreiheit ein. Mit klarem Fokus auf Bürokratieabbau und Stärkung der Bürger will die politische Partei ihre bisherigen drei Kreistagssitze ausbauen. Ihre Strategie umfasst die Infragestellung bestehender Politiken und die Vorstellung von Alternativen, die auf kommunale Autonomie setzen.

Die Bayernpartei geht mit einem vollständigen Kandidatenteam in die Wahlen, darunter Thurnhuber für das Landratsamt. Ihr Wahlkampf betont den Rückbau von Bürokratie und die Ausweitung lokaler Kontrolle. Die Ergebnisse werden zeigen, ob sich ihre bisherigen drei Sitze im nächsten Kreistag vergrößern.