Neuer BEG-Aufsichtsrat steuert Milliardenbudget für Bayerns Regionalverkehr bis 2031

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Eine Lokomotive mit sichtbaren Nummernplaketten fährt auf einem Gleis entlang, mit Bäumen im Hintergrund, die Äste und Blätter haben.

Neuer BEG-Aufsichtsrat steuert Milliardenbudget für Bayerns Regionalverkehr bis 2031

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat eine neue sechsjährige Amtszeit für ihren Aufsichtsrat eingeleitet, die vom 1. Januar 2026 bis Ende 2031 läuft. Das Gremium wird den Betrieb überwachen, einen jährlichen Haushalt von 1,6 Milliarden Euro verwalten und zentrale Entscheidungen treffen – darunter die Vergabe von Verträgen für den Regionalbahnverkehr in ganz Bayern. Verkehrsminister Christian Bernreiter bleibt als Vorsitzender an der Spitze, unterstützt von neuen Mitgliedern im Team.

Dem neu berufenen Aufsichtsrat gehören Martin Wagle (CSU), Markus Büchler (Grüne) und Christoph Hammer, der Bürgermeister von Dinkelsbühl, an. Sie ergänzen die bestehenden Vertreter des Bayerischen Bezirketags, des Bayerischen Städtetags sowie mehrerer Staatsministerien. Ministerialdirigent Thomas Gruber bleibt unter Bernreiter stellvertretender Vorsitzender.

Zu den wiedergewählten Mitgliedern zählen Dr. Johann Niggl (Tourismusabteilung, Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus), Dr. Helmut Graf (Kommunalabteilung, Staatsministerium des Innern), Klaus Ulrich (Landesentwicklung, Wirtschaftsministerium) und Noel Krää (Finanzen und Inneres, Staatsministerium der Finanzen). Ausgeschieden sind Annette Karl (SPD), Eberhard Rotter (CSU) und Maximilian Götz. Bernreiter skizzierte die bevorstehenden Herausforderungen, darunter die Sicherung der Finanzierung für den Nahverkehr und Entscheidungen über das Münchner S-Bahn-Netz. Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der BEG, betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat in dieser Amtszeit. Das Unternehmen verwaltet derzeit 45 Verkehrsverträge in der Region.

Mit einem jährlichen Budget von rund 1,6 Milliarden Euro werden die Beschlüsse des Gremiums die bayerischen Bahnservices in den kommenden Jahren prägen. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Vertragsvergabe, die finanzielle Aufsicht und die langfristige Planung des Regionalpersonenverkehrs.

Die neue Amtszeit des Aufsichtsrats erstreckt sich bis 2031 und verleiht ihm weitreichende Befugnisse über die bayerische Schieneninfrastruktur. Die Sicherung von Finanzmitteln, die Vergabe von Aufträgen und Modernisierungen des Netzes – insbesondere der Münchner S-Bahn – bleiben Schwerpunkte der Arbeit. Die Führung der BEG signalisiert dabei einen Fokus auf Stabilität und Zusammenarbeit für die kommenden Jahre.

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