UPS setzt in München auf emissionsfreie Paketzustellung mit E-Lastfahrrädern
Finn HerrmannUPS setzt in München auf emissionsfreie Paketzustellung mit E-Lastfahrrädern
UPS erweitert emissionsfreies Zustellprojekt in München nach erfolgreicher Testphase
Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt hat UPS sein emissionsfreies Zustellkonzept in München ausgeweitet. Die Aufstockung umfasst ein neues Mikro-Depot sowie drei zusätzliche E-Lastfahrräder, wodurch die Zahl der täglichen klimaneutralen Zustellstopps auf über 2.800 steigt.
Das Projekt startete 2017 im Rahmen von City2Share, einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die sich für eine lebenswertere Stadtentwicklung in München und darüber hinaus einsetzt. Seither hat UPS die Zahl der mit emissionsarmen Methoden zugestellten Pakete in der Stadt mehr als verdreifacht.
Das neue Mikro-Depot dient als Umschlagplatz für neun modulare Frachtboxen. Diese werden vorab beladen und vorsortiert, sodass Kurierfahrende leere Behälter in weniger als zwei Minuten gegen gefüllte austauschen können. Dadurch entfällt das zeitaufwendige Einzelumladen von Paketen.
Aktuell verteilen 35 Kurierkräfte Sendungen per Fahrrad und Handkarren. Durch die Erweiterung kommen nun drei Box-Movr-E-Lastfahrräder hinzu, die täglich 14 Diesel-Transporter auf Münchens Straßen ersetzen.
Die Ergebnisse des Projekts werden wissenschaftlich ausgewertet, um künftige Nachhaltigkeitsinitiativen zu steuern.
Das erweiterte System bewältigt mittlerweile tausende emissionsfreie Zustellungen pro Tag. Durch den Verzicht auf Diesel-Fahrzeuge und optimierte Paketlogistik soll das Vorhaben den Verkehr und die Luftverschmutzung in München verringern. Die Erkenntnisse könnten als Vorbild für ähnliche Projekte in anderen Städten dienen.