Würzburger Start-up revolutioniert KI-gestützte Prozessautomatisierung für KMU
Elias FrankeWürzburger Start-up revolutioniert KI-gestützte Prozessautomatisierung für KMU
Zwei Informatikstudierende der Universität Würzburg haben ein Start-up gegründet, das die Prozessautomatisierung für kleine und mittlere Unternehmen revolutionieren soll. Erik Spall und Timo Reusch brachten avenia solutions auf den Weg – mit dem Fokus auf digitale Unabhängigkeit und sichere Abläufe in einer zunehmend zentralisierten digitalen Welt.
Die Idee zu avenia solutions entstand im Rahmen eines Kurses von Professor Harald Wehnes an der Universität Würzburg. Unterstützung durch das Servicezentrum für Forschung und Technologietransfer (SFT) der Hochschule half dabei, aus der Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Im Mittelpunkt des Start-ups steht das Konzept der digitalen Souveränität, das Unternehmen mehr Kontrolle über ihre digitalen Prozesse ermöglichen soll.
Ihr erstes Produkt, sonaris, ist ein KI-gestütztes Tool, das die Social-Media-Marketing-Prozesse von Partnernetzwerken optimieren soll. Anders als herkömmliche Automatisierungssoftware zielt es gezielt auf die Bedürfnisse von geschäftlichen Kooperationen ab. Die Entwicklung läuft auf Hochtouren, die Markteinführung ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
Bisher wurden keine externen Finanzierungsquellen für das Projekt öffentlich bekannt gegeben. Die Gründer konzentrieren sich darauf, die Technologie bis zum Launch weiter zu verfeinern.
Mit dem für Mitte 2026 geplanten Start von sonaris positioniert sich avenia solutions als wichtiger Akteur im Bereich der KI-basierten Unternehmensautomatisierung. Der Fokus auf digitale Souveränität und maßgeschneiderte Lösungen könnte kleinen und mittleren Betrieben einen neuen Weg eröffnen, ihre Online-Präsenz zu steuern. Die frühe Förderung durch die Universität Würzburg unterstreicht dabei das akademische und praktische Potenzial des Vorhabens.