München lockert Gehwegpark-Verbote – doch Widerstand ist programmiert
Philipp KochMünchen lockert Gehwegpark-Verbote – doch Widerstand ist programmiert
Münchens anhaltende Härte gegen das Gehwegparken sorgt seit Monaten für Frust und Verärgerung. Autofahrer müssen mit Bußgeldern von 55 Euro rechnen, während Anwohner in Stadtteilen wie Laim zunehmend über die strengen Regeln verärgert sind. Nun will Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit einem Plan die Beschränkungen in Hunderten von Straßen lockern.
Die SPD-Fraktion wird demnächst einen Antrag in den Stadtrat einbringen, der vorsieht, das Parken auf Gehwegen dort zu erlauben, wo mindestens 1,6 Meter Platz für Fußgänger bleiben. Reiter argumentiert, diese Breite reiche für Fußgänger und Rollstuhlfahrer aus. Zudem verspricht er, dass vor Inkrafttreten der Änderungen zunächst Schilder in den geeigneten Straßen aufgestellt werden.
Falls der Antrag angenommen wird, könnten die neuen Regeln bereits im Januar in Kraft treten – zunächst in ausgewählten Pilotbezirken. Der Plan des Oberbürgermeisters setzt auf die Einhaltung der 1,6-Meter-Regel, doch Widerstand vonseiten der Grünen gilt als wahrscheinlich. Die endgültige Entscheidung des Stadtrats wird zeigen, ob in Hunderten Straßen das Gehwegparken wieder legal wird.






