26 December 2025, 04:01

Wie Toyotas Produktionssystem Lieferkettenkrisen in Europa meistert

Ein Auto steht mit einer Kette und einer Flasche neben der Straße.

Wie Toyotas Produktionssystem Lieferkettenkrisen in Europa meistert

Toyotas Produktionssystem (TPS) hat seine Stärke in der Bewältigung schwerer Lieferkettenkrisen unter Beweis gestellt. In den vergangenen Jahren meisterte das Unternehmen Herausforderungen wie die Covid-19-Pandemie, den Halbleitermangel und die Blockade des Suezkanals. Nun wird ein hochrangiger Manager auf einer wichtigen Branchenveranstaltung erläutern, wie das System funktioniert.

Das TPS setzt auf Flexibilität und die Just-in-Time-Produktion, um den Fertigungsablauf reibungslos zu gestalten. Als der Suezkanal blockiert war, verfolgte Toyota die Lieferungen genau und setzte die Produktion in seinen europäischen Werken vorübergehend aus. Dieser Ansatz half, größere Verzögerungen zu vermeiden.

Das Kanban-System, ein zentraler Bestandteil des TPS, sorgt dafür, dass Bauteile genau dann eintreffen, wenn sie benötigt werden. Durch die Abstimmung von Lagerbeständen und Nachfrage reduziert Toyota Engpässe und hält die Produktion stabil. Während des Halbleitermangels verlagerte das Unternehmen seinen Fokus auf Hybridfahrzeuge, als Chips für herkömmliche Motoren knapp wurden.

Diese Strategien zahlten sich aus: Zwischen 2018 und 2021 stieg Toyota in Europas Pkw-Markt von Platz sieben auf Platz zwei auf.

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Leon van der Merwe, Vizepräsident für Lieferkette und Produktionssteuerung bei Toyota Motor Europe, wird diese Erkenntnisse auf der Automotive Logistics and Supply Chain Europe-Konferenz teilen. Die Veranstaltung findet vom 2. bis 4. Mai in München statt. Van der Merwe ist zudem für die Kreislaufwirtschaft und das Energiegeschäft des Unternehmens verantwortlich.

Toyotas System hat dem Konzern geholfen, sich während globaler Störungen an der Spitze zu behaupten. Die Fähigkeit, die Produktion anzupassen und Bestände effizient zu steuern, hat die Marktposition des Unternehmens gestärkt. Branchenführer erhalten nun aus erster Hand Einblick in diese Methoden – auf der anstehenden Konferenz.